Unser Angebot

Legasthenietraining

im tiergestützten Setting

Legasthenie, d.h.  Lese-Rechtschreibschwäche/ Lese-Rechtschreibstörung (LRS): umschriebene Beeinträchtigungen im Erwerb des Lesens und/oder Schreibens, wobei entweder nur einer dieser Bereiche oder auch beide betroffen sein können.

 

Eine rein schulische Förderung reicht zumeist nicht aus, um das Problem

zu beheben. Eine wirksame Förderung, die das Problem langfristig löst, dauert 1-2 Jahre.

 

Wir orientieren uns an den aktuellen S3-Leitlinien für den deutschsprachigen Raum zu Diagnostik und Förderung der Lese-Rechtschreibschwäche bzw. -störung: zu den Leitlinien>

3 Grundregeln für die Förderung

   

a) Evidenzbasierte Förderinhalte:

„Lesen und Schreiben lernt man nur durch Lesen und Schreiben“ – es muss am Symptom, also an der Schriftsprache gearbeitet werden. Allgemein gilt: geübt wird auf jener Ebene, die noch nicht beherrscht wird. Dies wird im Rahmen einer ausführlichen Erhebung der Lese- Rechtschreibfertigkeiten festgestellt. Wir setzen ausschließlich Förderprogramme ein, deren Wirksamkeit in wissenschaftlichen Studien belegt ist („evidenzbasiert“).

 

b) Vernetzung aller am Lernprozess des Kindes Beteiligten:

Betroffen ist nicht nur das Kind, sondern die ganze Familie, da der Leidensdruck oft enorm ist. Je mehr alle Beteiligten über die Problematik wissen, umso besser kann die Förderung funktionieren.

 

c) Erhaltung der Motivation des Kindes

  • Verringerung von Leidensdruck und Versagensängsten

  • Stärkung von Selbstbewusstsein und des Gefühls der Selbstermächtigung

  • Spaß und Erfolg beim Lernen

 

 

Dabei helfen uns die Tiere in der tiergestützten Pädagogik:

  • Tiere werten nicht, sie nehmen jede Person so an, wie sie ist.

  • Es ist ihnen egal, ob jemand lesen, schreiben oder reden kann.

  • Sie helfen uns, Beziehungen aufzubauen, die tragfähig sind, weil sie als solche
    Beziehungspartner wertfrei zur Verfügung stehen.

  • Sie haben Aufforderungscharakter, regen uns zu Aktivität und Spiel an.

  • So stärken sie auch unsere Motivation, Konzentration und Aufmerksamkeit.

  • Wir können mit ihnen üben, Vertrauen aufzubauen, Ängste zu überwinden und
    über die eigenen Grenzen zu gehen – das gibt Selbstvertrauen!

 

Pferde haben noch eine andere positive Seite: Man kann auf ihnen reiten. Die dreidimensionale Bewegung des Pferdes im Schritt entspricht in ihrer Wirkung auf unseren Körper unserer Gehbewegung. Das bedeutet, wenn wir auf dem Pferd sitzen, laufen in unserem Gehirn ähnliche Prozesse ab, wie wenn wir gehen. Es hat es sich auch gezeigt, dass sich Kinder Inhalte besser merken, während sie auf dem Pferd sitzen, als vom Boden aus. Sie konzentrieren sich besser und sind aufmerksamer. Das Pferd bringt uns in Balance.

Unser Angebot:

 

Spiele, Pflege und Umgang, Kommunikation, Führen, Wandern, Reiten -

Einbettung in evidenzbasierte Förderprogramme zur Schriftsprache.

Dazwischen gibt es auch immer wieder Einheiten, wo wir „nur“ an der Schriftsprache arbeiten.

 

  • Intensives Training im Einzel- bzw. Gruppensetting (am Pferd)

  • Früherkennung von Risikofaktoren (ab dem letzten Kindergartenjahr möglich)

  • Frühförderung und Prävention bei Risikofaktoren

  • Orientierung am aktuellen Forschungsstand

  • Regelmäßige Erfolgskontrollen

 

  • Vielfältige Unterstützung im Unterrichtsfach Deutsch (Schriftsprache, Grammatik, Aufsatzschreiben, etc.),
    aber auch in den Fremdsprachen Französisch, Englisch und Spanisch.

Hinweis:

Einzelstunde (50min) bzw. Kleinstgruppen mit max. 2 Kindern (75min)

14-tägige Einheiten bei entsprechendem Übungsaufwand zuhause sind möglich!

 

Bei den Pferde-Einheiten:

Geeignete Kleidung und Reithelm (kann auch entlehnt werden) mitnehmen.

Das Programm findet bei jedem Wetter statt!

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